Silberlicht – Laura Whitcomb

silberlicht Vielen Dank an pan für dieses Rezensionsexemplar :)

Verlag: PAN

Bekommen: 01.02.2011

Angefangen: 01.02.2011

Ausgelesen: 02.02.2011

Gelesene Seiten: 311

Gelesene Seiten insgesamt 2011: 3724

Bewertung: 4sterne

Beschreibung von buch.de:

Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt … Helen und James – das neue Traumpaar der übersinnlichen Welt!

Rezension:

Die Beschreibung von “Silberlicht” klang gut, aber für mich auch immer ein wenig banal. Deshalb hatte das Buch mit dem wunderschönen Cover bisher nicht den Weg in unsere Bibliothek gefunden. Ich hatte ein klassisches Jugendbuch erwartet. Junge liebt Mädchen, Mädchen liebt Junge, es gibt Probleme, die Probleme werden gelöst, Happy End. Irrtum! Ich würde nicht mal sagen, dass es überhaupt ein Jugendbuch ist. Es spricht den erwachsenen Leser sicher genauso, wenn nicht sogar noch mehr, an.

“Silberlicht” erzählt die Geschichte von der Liebe zweier Seelen, die nach einem Weg suchen, diese in unserer – der körperlichen – Welt zu leben. 

So existiert Helen schon seit über hundert Jahren ohne von den Menschen wahrgenommen werden zu können. Sie sehen sie nicht, sie hören sie nicht. Doch eines Tages ändert sich alles. Jemand lächelt sie an. James.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war sehr viel weniger vorhersehbar, als ich befürchtet hatte und hat mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen.

An einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, die Autorin hätte die Personen ein wenig ausführlicher dargestellt. So weiß man über James Familie am Ende so gut wie nichts und auch einige andere Personen werden zu oberflächlich dargestellt, als dass man all ihre Beweggründe wirklich nachvollziehen kann.

Während man sich bei vielen Büchern gerne mal 200 Seiten weniger wünscht, weil die Geschichte einfach nicht voran kommt, hätte ich mir bei “Silberlicht” 200 Seiten mehr gewünscht.

Aber letztlich zeigt mein Lesetempo ganz klar: 4 von 5 Sternen.

Zitate:

Nicht alles Akademische ist auch moralisch. (Seite 219)

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