Silberlicht – Laura Whitcomb

silberlicht Vielen Dank an pan für dieses Rezensionsexemplar :)

Bekommen: 01.02.2011

Angefangen: 03.02.2011

Ausgelesen: 04.02.2011

Gelesene Seiten: 320

Bewertung: 4sterne

Klappentext:

Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt … Helen und James – das neue Traumpaar der übersinnlichen Welt!

Rezension:

Helen ist es gewohnt unsichtbar zu sein. Niemand nimmt sie wahr, niemand spricht sie an. Denn Helen ist tot und aus irgendeinem Grund kann sie nicht in den Himmel. Sie ist überzeugt davon, etwas sehr schlimmes getan zu haben, weshalb Gott sie verdammt hat. Aber sie kann sich nicht mehr erinnern. Seither ist sie immer wieder von neuem an einen kreativen Menschen gebunden, dem sie  dann eine stille Muse ist. Viele Male schon hat sie sich gewünscht, dass sie mit jemandem sprechen könnte – das jemand sie wahrnähme.

Als dieser Tag dann tatsächlich kommt, kann sie es zunächst nicht glauben. Doch im Körper des 17jährigen Billy steckt James, der einst genauso war wie sie.

Laura Whitcomb hat mit Silberlicht eine Geschichte ersonnen, die schöner und anrührender kaum sein könnte. Mit unheimlich viel Gefühl für Stimmungen erzählt sie die Geschichte zweier Seelen, die einen Ausweg aus der Hoffnungslosigkeit suchen und dabei der Liebe begegnen.

Als ich die Beschreibung von Silberlicht las, dachte ich, es erwarte mich einer der üblichen, leicht übersinnlich angehauchten Liebesschmonzetten. Ähnlich, wie man sie schon viele Male gelesen hat. Aber Silberlicht ist wahrlich anders. So zart wie der Titel verspricht, mit leisem Tiefgang und doch voller Kraft nimmt einen die Geschichte von Helen und James bereits auf den ersten Seiten gefangen und lässt einen bis zur letzten nicht mehr los. Ich hätte mir lediglich gewünscht, die Autorin hätte dieser wunderschönen Geschichte ein paar Seiten mehr gegeben sich noch intensiver zu entfalten und einigen Dingen mehr Zeit zu geben. Aber vielleicht ist weniger ja tatsächlich manchmal mehr.

Ein wundervolles Buch darüber, dass Liebe auch heißen kann, sich selbst zu vergeben.

Zitate:

Es ist, als wären wir die einzigen zwei Exemplare einer Art oder die einzigen zwei Menschen auf der Welt, die dieselbe Sprache sprechen. Wie könnten wir da nicht beieinander sein? (Seite 70)

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Ein Kommentar zu “Silberlicht – Laura Whitcomb

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