Die Poesie des Todes – J. T. Ellison

poesie Vielen Dank an mira_logo1 für dieses Rezensionsexemplar :)

Verlag: MIRA

Bekommen: 04.02.2011

Angefangen: 09.02.201

Ausgelesen: 15.02.2011

Gelesene Seiten: 412

Gelesene Seiten insgesamt 2011: 4578

Bewertung: 3,5sterne

Rezension:

Schon bei der Rezension zu “Der Augensammler” hatte ich ja geschrieben, dass Krimis / Thriller eigentlich gar nicht so mein Ding sind. Und bei enthusiastisch angepriesenen Debüts bin ich auch in der Regel skeptisch. Aber ich wurde schon wieder nicht enttäuscht.

Der Fall, in dem Lieutenant Taylor Jackson und FBI-Agent John Baldwin ermitteln, hat es in sich: Ein Serienmörder, genannt Southern Strangler, entführt und tötet junge Frauen um sie anschließend mit abgetrennten Händen in einem anderen Bundesstaat der USA auf einem Feld abzulegen. Allerdings nicht allein, sondern mit einer der Hände des vorherigen Opfers. Die Zeit drängt, denn es wird immer klarer, dass der Mörder keine Zeit verliert und die Abstände zwischen den Morden werden kürzer und kürzer.

Zuerst scheint es auch wenig hilfreich, dass an jedem Tatort die gleichen kurzen Passagen aus Gedichten gefunden werden, wie sie auch die Fernsehreporterin Whitney Connolly per E-Mail von einem mysteriösen Absender erhält.

Nebenbei muss Taylor auch noch einen Serienvergewaltiger schnappen, der in ihrer Heimatstadt sein Unwesen treibt.

Zugegeben, auf den ersten paar Seiten hatte ich noch Schwierigkeiten richtig in die Geschichte zu finden. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt.  Es herrschte atemlose Spannung auf den restlichen ca. 390 Seiten und ich habe bis ganz kurz vor Schluss wirklich nicht geahnt, wer der Southern Strangler ist.

Taylor Jackson ist eine zielstrebige, sehr sympathische Ermittlerin, die ihre männlichen Kollegen eindeutig gut im Griff hat und trotzdem bei einer Spinne in der Spüle beinahe die Nerven verliert. Ich freue mich drauf, in “Der Schneewittchenmörder” (erscheint im Juni 2011) mehr von ihr und Agent Baldwin zu lesen.

Volle 4 Sterne hätte ich gegeben, wenn mir nicht die Auflösung des Plots um den Serienvergewaltiger doch ein wenig zu sehr konstruiert erschienen wäre und die ersten 20 Seiten nicht einige Längen aufgewiesen hätten.

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