Jenseits GmbH / Lieber Tod als Teufel – Amber Benson

Vielen Dank an für dieses Rezensionsexemplar :)

Bekommen: 11.02.2011

Angefangen: 19.02.2011

Ausgelesen: 23.02.2011

Gelesene Seiten: 384

Bewertung: 4sterne

Klappentext:

Calliope Reaper-Jones will eigentlich nur ein ganz normales Leben führen und möglichst wenig mit ihrer Familie zu tun haben. Was gar nicht so einfach ist, wenn man die Tochter des Todes ist. Als ihr Vater, seines Zeichens Chef der Jenseits GmbH, entführt wird, soll Callie seinen Posten übernehmen. Dazu muss sie sich jedoch mit Daniel herumschlagen, dem unverschämt attraktiven Protegé des Teufels, der ihr den Job streitig macht.

Rezension:

Calliope lebt in New York, hat einen mehr oder weniger guten Job und liebt ihr normales Leben als New Yorkerin sehr. Von ihrer Familie will sie nichts wissen, denn die ist alles andere als normal. Ihr Vater ist der Tod und die ganze Sippschaft unsterblich. Aber dann wird ihr Vater entführt und Callie muss seinen Job übernehmen – ob sie will oder nicht. Denn nur so kann sie ihren Vater finden und befreien. Logisch, dass das nicht so einfach wird, wie es sich anhört, denn auch der Teufel schickt einen Kandidaten für den Job des Todes ins Rennen.

Amber Benson hat hier den Auftakt einer ganz großartigen Fantasy-Reihe geschaffen. Mit unglaublich viel Witz und Phantasie lässt sie ihre Hauptfigur Callie in immer neue, teilweise wirklich verrückte Situationen stolpern und schafft es dabei eine tolle Fantasy-Story zu erzählen, bei der man immer weiter lesen muss, weil es so spannend ist und sich gleichzeitig Seite um Seite immer wieder totlachen muss, weil es so unglaublich lustig geschrieben ist.

Callie ist stellenweise ein richtiger Antiheld. Sie stürzt sich nicht todesmutig und voller Begeisterung in ihre Aufgabe, sondern sie zetert und schimpft, hat Angst und will eigentlich nur zurück in ihre kleine New Yorker Wohnung und sich mit einer Riesenportion Joghurteis ins Bett verkrümeln. Eine Reaktion, die sie sympathisch und menschlich macht, denn wer würde sich schon freiwillig voller Elan mit dem Teufel anlegen?

Die Übersetzung hat zwar den ein oder anderen Patzer, weil nun mal nicht jeder Wortwitz, der im Englischen funktioniert, so einfach ins Deutsche zu übersetzen ist, aber das tut der Gesamtqualität keinen großen Abbruch, auch wenn zu wünschen wäre, dass das in den Folgebänden besser würde.

Alles in allem hat die Autorin hier ein tolles Debüt geschafft und ich bin sicher, dass man noch auf einiges gespannt sein darf. Ich jedenfalls werde den zweiten Band der Reihe, der am 11. März 2011 unter dem Titel “Einmal Tod ist nicht genug” erscheint, sofort besorgen und hoffe, dass noch viele folgen.

 

Zitate:

Ich glaube, dass man dann und wann einfach jemanden braucht, der einen bei der Hand nimmt und einem sagt, dass alles gut wird… ganz gleich, ob das nun die Wahrheit ist, oder nicht. Das ist so eine Art seltsames Geheimnis, dass die ganze Menschheit – und Nichtmenschheit – teilt: Wir brauchen schlicht und einfach andere Leute.    (Seite 260)

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