Freispruch – Manuela Kuck

Vielen Dank an  krugschadenberg1 für dieses Rezensionsexemplar :)

Bekommen: 26.02.2011

Angefangen: 26.02.2011

Ausgelesen: 01.03.2011

Gelesene Seiten: 342

Bewertung: 4sterne

Klappentext:

Lena Bokken macht eine steile Karriere als Strafverteidigerin. Doch eines Tages versagt sie – Stolz und Selbstgefälligkeit sind ihr zum Verhängnis geworden. Lena würde ihren Beruf am liebsten an den Nagel hängen. Dann jedoch übernimmt sie das Mandat von Karin Weber, die des heimtückischen Mordes an ihrer Tante angeklagt ist. Was zunächst ein glasklarer Fall zu sein scheint, entpuppt sich bald als verwickelte, tiefgründige Geschichte. Mit Hilfe von Maren Sommer, einer engen Freundin des Mordopfers, macht sich Lena daran, die Fäden zu entwirren. Doch kaum hat sie die ersten Indizien aufgegriffen und eine Spur entdeckt, holt ihre Vergangenheit sie ein …

Rezension:

Als die erfolgreiche Anwältin Lena in ihrem Job einen folgenschweren Fehler begeht, scheint ihre steile Karriere vorbei zu sein. Jahre später übernimmt sie den zunächst glasklaren Fall einer Frau, die aus Habgier ihre Tante ermordet haben soll und ahnt noch nicht, dass an diesem Fall gar nichts klar ist. Immer verworrener stellt sich die ganze Geschichte dar und als Lena endlich beginnt die Sache zu durchschauen, ist es fast zu spät.

Kann sie die Fäden, die ihr in die Hand gelegt wurden, entwirren und Licht ins Dunkel bringen?

Mit sehr viel Liebe zum Detail hat Manuela Kuck hier einen Plot ersonnen, der einen in Atem hält. Klar strukturiert gewährt die Autorin Einblick in die Welt der Justiz, in der Recht und Gerechtigkeit nicht immer das Selbe sind und in der sich eine junge Anwältin fast in Selbstüberschätzung und Überheblichkeit verliert, weil sie sich ihrer Sache allzu sicher ist.

Sehr gekonnt verknüpft sie zwei spannende Fälle so, dass die Geschichte fast keinerlei Längen aufweist und bekommt es auch hin, dass die zarten Liebesbande, die ganz nebenbei geknüpft werden, nicht untergehen.

Lena Bokken ist eine Hauptfigur, die gleich sympathisch ist und die einen mit ihrem Kampfgeist und ihrer zurückhaltenden Stärke schnell so für sich einnimmt, dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, eine Geschichte über eine gute Freundin zu lesen. Die Details von Lenas Aikido-Training, das zwar sehr interessant ist und auch einen Einfluss auf die Geschichte und die Gestaltung ihrer Persönlichkeit hat, hätte ich mir zwar ein klein bisschen weniger detailliert gewünscht und dafür die Liebesgeschichte etwas intensiver, aber ich bin mir fast sicher, dass wir von Lena Bokken noch etwas hören werden und dass Manuela Kuck dann vielleicht auch ihre neu entstehende Liebe ein bisschen stärker in den Fokus rückt.

Freispruch hat mich richtig gut und spannend unterhalten und ich kann es nur jedem wärmstens ans Herz legen. Sollte es wirklich noch einen weiteren Fall für Lena Bokken geben, werde ich in jedem Fall wieder dabei sein.

 

Zitate:

Ich tue, was ich fühle, ich fühle, was ich tue. (Seite 48)

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