[Challenge] Gesammelte Schätze – März

David Levithan – Noahs Kuss

Seine Eltern sind Religionsfanatiker, wobei völlig unwichtig ist, um welche Religion es sich dabei handelt – ab einen bestimmten Punkt sind sich alle gleich. Kaum eine davon sieht es gern, dass ein schwuler Junge sich am Samstagabend mit seinen Freunden in der Stadt herumtreibt. (Seite 7)

An diesem Ort, in diesem Moment sind wir ganz von uns erfüllt. Wir sind die, die wir sein wollen, Ich hatte es bisher in meinem Leben leicht, denn um Ich sein zu können, brauchte ich nicht viel Mut. Aber andere mussten eine ganze Welt umrunden, um hier auf der Lichtung zu sich selbst zu finden. (Seite 282)

 

Sacha Sperling – Ich dich auch nicht

Eines Tages wird sie nicht mehr da sein. Ob man die Stimme seiner Mutter vergisst? Ihren Geruch? Mir kommt es so vor, als würden die Toten in den Köpfen der Lebenden nur einen Schatten zurücklassen. Meine Mutter wird nie ein Schatten sein. Ich werde vor meinem Tod nicht so viel Angst haben wie vor ihrem. (Seite 23)

Ich will ein teil von ihm werden, so nützlich wie eine Hand, so lebenswichtig wie ein Herz. Er ist der Einzige, der mich mitnehmen kann zu dem Punkt, wo alles verschwindet. Mit ihm verschwinden. (Seite 123)

Du sagst, das Leben ist ein Spiel, aber du willst nicht verlieren. (Seite 129)

Liebe ist das Bedürfnis nach Anerkennung, Traurigkeit das Fehlen eines absehbaren Vorhabens, Wut eine Verteidigung gegen sich selbst. (Seite 199)

Erwachsenwerden heißt einsehen, dass Fliehen unmöglich ist, dass die Geschichten kurz und bedeutungslos sein, aber aus Gründen, die wir nicht nachvollziehen können, Spuren hinterlassen. Erwachsenwerden heißt einsehen,. dass es kein Anderswo gibt. Erwachsenwerden heißt einsehen, dass man sterben wird, oder nicht? (Seite 211)

 

Ulrike Schweikert – Das Herz der Nacht

Menschen verließen sich zu sehr auf ihre Augen, die sie führten und ihre Entscheidungen bestimmten. Das Fühlen, Riechen und Schmecken stellten sie meist hintenan. Misstrauten ihren wunderbaren Sinnen zu Unrecht und vernachlässigten sie sträflich. Das war der große Unterschied zwischen ihm, dem Vampir, und den Menschen. Für András wog dieser Unterschied schwerer als alles andere, wie etwa der, dass er tagsüber im Verborgenen ruhen musste, und dass er sich von ihrem Blut ernährte. Auch die Menschen töteten und aßen Fleisch von Tieren, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie nah diese Lebewesen ihnen eigentlich standen. Denn um dies zu erspüren, würden sie die Sinne benötigen, die sie über Generationen hatten verkümmern lassen. (Seite 190)

Es gibt eben mehr als eine Wahrheit, dachte Therese erstaunt. Die, die man sagen darf, und die, die man nicht einmal seinem Herzen gern gesteht. (Seite 261)

 

Karin Kallmaker – Tanz auf dem Eis

Sie war nicht vollkommen und ich auch nicht, aber zusammen waren wir es. (Seite 101)

Sie hat dich so sehr geliebt, dass sie dir ihren Hund anvertraut hat. Und wenn mich nicht alles täuscht, dann heißt das in Alaskas Lesbencode: Lass und heiraten und Kinder kriegen. (Seite 236)

[…] dies war ein Neuanfang, der erste Kuss eines ganzen noch zu lebenden Lebens. (Seite 296)

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2 Kommentare zu “[Challenge] Gesammelte Schätze – März

  1. Moooin, ich flieg gerade mit meinem Besen durchs Netz und hole nach, was ich versäumt habe.
    Die Zeilen aus „Das Herz der Nacht“ und das zweite Zitat aus „Noas Kuss“ sind meine Märzfavoriten.
    Himmel, meine Wunschliste stapelt sich auch bald.
    Ich hoffe ihr hattet einen sonnigen Maifeiertag!
    Liebe Grüße, Tanja

  2. Pingback: [Challenge] – Gesammelte Schätze 03-2011 | zu den Sternen

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