Neva – Sara Grant

Vielen Dank an pan für dieses Rezensionsexemplar :)

Bekommen: 15.04.2011

Angefangen: 18.04.2011

Ausgelesen: 18.04.2011

Gelesene Seiten: 352

Bewertung: 4,5sterne

Klappentext:

Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …

Rezension:

Nevas Welt ist begrenzt. Begrenzt durch die Protektosphäre. Eine Energiekuppel, die ihr Land von der Außenwelt abschottet und durch die es kein Entkommen gibt. Angeblich gibt es dieses Energiefeld nur, um die Menschen vor der feindlichen Umwelt zu schützen in der es kein Leben mehr geben kann. Aber immer mehr Menschen glauben nicht daran, dass es da nichts mehr geben soll. Auch Neva nicht. Als sie beginnt unbequeme Fragen zu stellen und das ganze System und die Regierung zu hinterfragen, begibt sie sich in große Gefahr.

Zum Thema Zukunftswelten und Endzeit gibt es momentan viele Romane auf dem Markt und man könnte, wenn man den Klappentext liest, glauben, dass es in diesem Roman nichts Neues zu entdecken gibt, aber man sollte sich nicht davon abhalten lassen dieses Buch zu lesen und Sara Grants Geschichte eine Chance zu geben, denn ich finde, sie hat das Thema toll interpretiert und mit ihrem flüssigen Schreibstil etwas ganz Eigenes geschaffen.

Die Figur der Neva ist glaubhaft aufgebaut. Sie ist zwar rebellisch und aufsässig und auch leichtsinnig und bereit, etwas zu riskieren, aber dennoch ist nichts zu übertrieben dargestellt. Sie ist kein Superheld, sondern eine 16jährige, die die Welt, in der sie lebt, nicht mehr vorbehaltlos hinnehmen kann und will und den Mut aufbringt, sich zur Wehr zu setzen gegen ein System, dass sich selbst über die Einzigartigkeit des Individuums stellt.

Sara Grant hat die Balance zwischen den lauten und den leisen Tönen perfekt gefunden und gibt dem Leser, egal ob 16 oder 40, eine kurzweilige Geschichte an die Hand, die ein tolles Freizeitvergnügen, aber ebenso viel Stoff zum Nachdenken bietet.

Ein wunderbares Zukunftsdrama, das durchaus Stoff für die ein oder andere Fortsetzung bietet. Ich bin gespannt!

Zitate:

Sobald man etwas weiß, gibt es keinen Weg zurück zur Unwissenheit. (Seite 127)

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