[Challenge] Gesammelte Schätze – April

Die Auswahl – Ally Condie

Erst eine Stunde vor dem Ende des Tages, in jener tiefblauen Nacht, sieht er uns an und spricht die schönsten Worte, mit denen man ein Leben beenden kann. “Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich.”  (Seite 104)

Die Rücken der Bücher sind gebrochen; ihre Knochen, dünn und zart, fallen heraus. Die Arbeiter schieben sie zum Brenner, treten auf sie. Die Knochen knistern unter ihren Stiefeln wie trockenes Laub. […] Ich bleibe stehen und sehe zu, bis alle Knochen in den Verbrenner geschaufelt und alle Wörter zu Asche geworden sind. (Seite 159/160)

Die Dunkelheit hinter mir ängstigt mich nicht und auch nicht die Sterne vor mir. Ich überlege, dass man beim Fliegen zwei Handvoll Erde mitnehmen müsste, damit man nie vergisst, wo man herkommt und wie mühevoll das Gehen manchmal ist. (Seite 452)

 

Neva – Sarah Grant

Sobald man etwas weiß, gibt es keinen Weg zurück zur Unwissenheit. (Seite 127

 

Die Frau meines Lebens – Nicolas Barreau

Ich finde, Literatur muss die Welt nicht zwangsläufig draußen vor der Tür lassen – im Gegenteil! Oft genug holt sie die Welt auch zu uns herein. (Seite 7)

 

Lügnerin! – Justine Larbalestier

Mein Vater ist ein Lügner, genau wie ich. Aber ich werde damit aufhören. Ich muss damit aufhören. Ich werde euch meine Geschichte erzählen und ich werde sie wahrheitsgemäß erzählen. Keine Lügen, keine Auslassungen. Das verspreche ich. Und diesmal meine ich es wirklich ehrlich. (Seite 7)

Dort drinnen ist alles bedeckt von einer dicken Schicht von Trauer und Staub. Und Leere. Die Küche ist das Herz von Zachs Zuhause, aber keiner ist da. (Seite 74

 

 

Adams Erbe – Astrid Rosenfeld

“Eduard, hör niemals auf zu zweifeln.” … “Zweifle, wenn dich alle verdammen, und zweifle genauso, wenn dir alle auf die Schulter klopfen.” … “Bring die Schäfchen nicht ins Trockene. Lass sie draußen, und hol ihnen einen Schirm. Oder halt den verfluchten Regen einfach aus. Das geht vorbei. Denn drinnen, drinnen ist nichts zu holen, Eduard.”  (Seite 32 / 33)

“Man weiß nie, wie viel Zeit man noch hat. Und deine Mutter hat es mehr als alle anderen Menschen auf der Welt verdient, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Weil sie…” Und dann nahm er seine rechte Hand vom Lenkrad und fasste sich an die Brust. “Weil sie… In ihrem Herzen, Ed, kann man wohnen.” (Seite 76)

“Freiheit bedeute nicht Unabhängigkeit. Man ist immer von irgendwem oder irgendwas abhängig. Freiheit bedeutet Furchtlosigkeit. Sich nicht zu fürchten ist die einzige Freiheit, die wir jemals erlangen können. Und jetzt trink, und weine nicht.” (Seite 160)

Anna lachte, ganz ohne Hohn, und hinter der schwimmenden Traurigkeit ihrer Augen lag eine ganze Welt. Ihr Mund, als er mich anlachte, hat etwas in mir berührt. eine Berührung, die aus Narren Helden und aus Helden Narren machen kann. (Seite 175)

Sind das Zufälle? Bestimmen uns die Menschen, denen wir begegnen, oder begegnen uns die Menschen, weil wir unserer Bestimmung folgen? Damit wir das werden können, was wir von Anfang an sein sollten? (Seite 262)

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Ein Kommentar zu “[Challenge] Gesammelte Schätze – April

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