Du findest mich am Ende der Welt – Nicolas Barreau

du_findest_mich_am_ende_der_welt Vielen Dank an ref_piper_logo für dieses Rezensionsexemplar :)

Bekommen: 15.04.2011

Angefangen: April 2011

Ausgelesen: April 2011

Gelesene Seiten: 245

Gelesene Seiten insgesamt 2011: 7667

Bewertung: 4sterne

Klappentext:

Als der Galerist Jean-Luc Champollion eines Morgens den Liebesbrief einer Unbekannten in der Post findet, ahnt er noch nicht, dass sein wohltemperiertes Leben von jetzt an völlig auf den Kopf gestellt werden soll. Denn bald schon hat Jean-Luc nur noch ein Ziel: Er will die kapriziöse Unbekannte finden, die sich »Principessa« nennt und die verführerischsten Briefe der Welt schreibt. Doch wer ist diese Frau, die ihn mit zarter Hand und spitzer Feder durch eine turbulente Liebesgeschichte lenkt?

Rezension:

Jean-Luc Champollion, Galerist aus Paris, liebt die Frauen – und die Frauen lieben ihn. Und doch hat er sich geschworen: in seinem ganzen Leben wird er unter überhaupt gar keinen Umständen einen weiteren Liebesbrief schreiben als den, den er als Schuljunge seiner Angebeteten schrieb, die sich daraufhin über ihn lustig machte.

Und doch bricht er seinen Schwur. Eines Tages nämlich findet er in seinem Briefkasten den Brief einer Frau, die sich die “Principessa” nennt und deren Zeilen ihn so sehr faszinieren und neugierig machen, dass er sich schon bald in einem Briefwechsel wiederfindet, der immer intensiver und aufregender wird. Ob Jean-Luc am Ende seine Principessa in den Armen halten wird? Manchmal muss man eben ganz genau hinsehen um die Liebe seines Lebens nicht in der alltäglichen Hektik zu verpassen.

Wie auch bei “Die Frau meines Lebens” erzählt Nicolas Barreau eine leichte und lustige Liebesgeschichte für Sommertage auf der Terrasse. Sprachlich überzeugend – auch durch eine wirklich sehr gelungene Übersetzung – schildert Barreau hier zum zweiten Mal das Pariser Leben eines Mannes auf der Suche nach der einen Frau, die sein Leben teilen soll. Leider ist dieser Roman deutlich weniger Briefroman, als ich gehofft hatte und konnte dem oft zitierten Vergleich mit “Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer meiner Meinung nach nicht Stand halten. Trotzdem habe ich alle 245 Seiten so gut wie in einem Rutsch durchgelesen weil ich einfach sehr viel Spaß beim Lesen hatte. Unter anderem auch deshalb, weil ich mir schon recht bald sehr sicher war zu wissen, wer sich hinter der Principessa verbirgt und Jean-Luc dabei beobachten konnte, wie er unwissend durch die Gegend läuft und den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Auch wenn ich deshalb am Ende nicht besonders überrascht war, vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen und freue mich schon sehr auf Barreaus drittes Buch “Das Lächeln der Frauen”, das bereits im November 2010 erschienen ist und das ich sicher bald lesen werde.

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