Numbers / Den Tod vor Augen – Rachel Ward

Vielen Dank an  chicken house   für dieses Rezensionsexemplar :)

Bekommen: 21.05.2011

Angefangen: 23.05.2011

Ausgelesen: 24.05.2011 Das steckt drin:

Gelesene Seiten: 432 Seiten

Bewertung: 5sterne

Klappentext:

01.01.2028 – An diesem Tag werden sie sterben. Hunderte, Tausende von Menschen. Adam weiß es. Denn wenn er in fremde Augen schaut, sieht er das Todesdatum seines Gegenübers. Diese Gabe, diesen Fluch, hat er von seiner verstorbenen Mutter geerbt. Und offenbar hat auch sie irgendetwas über die bevorstehende Katastrophe gewusst. Adam trifft eine Entscheidung. Er wird versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Er wird das Schicksal herausfordern.

Rezension:

England 2027 – Adam hat die Gabe seiner Mutter Jem geerbt. Er sieht den Menschen in die Augen und weiß, wann sie sterben werden. Als ihm in London tausende Menschen mit dem gleichen Todesdatum begegnen weiß er, dass die Stadt auf eine schreckliche Katastrophe zusteuert. 01012028 – es ist immer die selbe Zahl. Als er erfährt, dass seine Mutter etwas über 2028 wusste und auch noch andere die Katastrophe vorhersehen, versucht er alles, um das Schlimmste zu verhindern. Aber niemand hört auf einen verrückten 17jährigen, der die Apokalypse voraussagt.

Schon der erste Band der Reihe (und gleichzeitig das Erstlingswerk von Rachel Ward) “Numbers – Den Tod im Blick” habe ich verschlungen und für außerordentlich gelungen befunden. Mit diesem Buch jetzt ist der Autorin gelungen, was wenige schaffen. Nämlich einen zweiten Band, der den schon wirklich tollen ersten Band noch um Längen schlägt.

Mit unglaublich viel Feingefühl baut sie ihre Hauptcharaktere auf und spinnt um sie herum eine so spannende, fast schon dystopische Story, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Immer wenn man denkt, dass es jetzt nicht mehr schlimmer kommen kann, wird es garantiert doch noch ein bisschen schlimmer und selbst die größte Müdigkeit kann einen nicht dazu bewegen, das Buch wegzulegen.

Rachel Ward hat das große Talent Stimmungen einzufangen und ohne überdimensioniertes Drama das Schicksal ihrer Protagonisten zu vermitteln. Das macht ihren Schreibstil angenehm klar und präzise und das Buch zu einem wahren Pageturner, der bis zum Schluss voller Überraschungen steckt.

Gab es in Band 1 noch kleinere Holprigkeiten und den ein oder anderen ungelenken Satz, so merkt man hier deutlich, dass der Stil flüssiger geworden ist und die Übung den Meister, oder in diesem Fall die Meisterin, gemacht hat.

Auch die Übersetzung ist toll gelungen und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass irgendetwas nicht passt. Ebenso das Cover, das mir sogar noch besser gefällt als das erste. Rundum ein gelungenes Paket.

Ist das Schicksal vorherbestimmt oder haben wir es doch ein Stück weit in der Hand? Findet es heraus!

Leseprobe

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