Der Alchimist – Paulo Coelho

alchimist Geschenkt bekommen: 14.02.2011

Angefangen: Juli 2011

Ausgelesen: 04.08.2011

Gelesene Seiten: 172

Gelesene Seiten insgesamt 2011: 13.797

Bewertung: 3sterne

Klappentext:

Santiago, ein andalusischer Hirte, hat einen wiederkehrenden Traum: Am Fuß der Pyramiden liege ein Schatz für ihn bereit. Soll er das Vertraute für möglichen Reichtum aufgeben? War er nicht zufrieden mit seiner Existenz? Santiago ist mutig genug, seinem Traum zu folgen. Er begibt sich auf eine Reise, die ihn nicht nur von den Souks in Tanger über Palmen und Oasen bis nach Ägypten führt, er findet in der Stille der Wüste auch zu sich selbst und erkennt, was das Leben für Schätze bereithält, die nicht mit Gold aufzuwiegen sind. Verschleierte Frauen und sich bekriegende Berber säumen seinen Weg, vor allem aber Menschen, die ihn ermuntern, die Geheimnisse der Welt zu erkunden: eine Zigeunerin, ein alter Mann, und nicht zuletzt der weise Alchimist. Und er erfährt die Liebe in ihrer schönsten Form. Fatima und der Alchimist helfen ihm, zu tiefem innerem Glück und völligem Einklang mit der Welt und den Menschen vorzudringen. Ein Buch voll orientalischer Weisheit, eine Geschichte von wunderbarer Schlichtheit und kristalliner Klarheit, ein warmes, lebensfrohes Buch, das Mut macht, den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen.

Zitate:

“Welches ist denn die größte Lüge der Welt?” fragte der Jüngling überrascht. “Es ist diese: In einem bestimmten Moment unserer Existenz verlieren wir die Macht über unser Leben, und es wird dann vom Schicksal gelenkt. Das ist die größte Lüge der Welt!” (Seite 25)

Ich möchte mich nicht mehr verändern, weil ich nicht wüsste, wie ich mich verändern soll. Ich habe mich schon zu sehr an mich selbst gewöhnt.” (Seite 63)

Die Entscheidungen waren nur der Anfang von etwas. Wenn man einen Entschluss gefasst hatte, dann tauchte man damit in eine gewaltige Strömung, die einen mit sich riss, zu einem Ort, den man sich bei dem Entschluss niemals hätte träumen lassen. (Seite 74)

Alles, was der Jüngling plötzlich erkannt, war, dass vor ihm die Frau seines Lebens stand, und ohne Worte zu gebrauchen, musste auch sie das erkannt haben. Das hielt er für sicherer als alles sonst auf der Welt, selbst wenn seine Eltern und die Eltern seiner Eltern behaupteten, man müsse seine Liebe erklären, sich verloben, sich erst richtig kennenlernen und dann genug Geld haben, um zu heiraten. Wer so denkt, hat wohl nie die universelle Sprache kennengelernt, denn wenn man in sie eintaucht, ist es ein leichtes zu verstehen, dass es auf der Welt immer einen Menschen gibt, der auf einen wartet, sei es in mitten der Wüste oder einer Großstadt. Und wenn diese Menschen einander begegnen und ihre Augen sich finden, dann verliert die ganze Vergangenheit und die ganze Zukunft an Gewicht, und es gibt nur noch diesen Augenblick und diese absolute Gewissheit, dass alle Dinge unter der Sonne von ein und derselben Hand geschrieben wurden, von der Hand, welche die Liebe erweckt und die eine Zwillingsseele für jeden Menschen vorgesehen hat, der unter der Sonne arbeitet, ausruht und Schätze sucht. Denn sonst hätten die Träume der Menschen nicht den geringsten Sinn. (Seite 100)

“Wenn wir die wirklich großen Schätze vor uns haben, erkennen wir es nie. Und weißt du auch, warum? Weil die Menschen nicht an Schätze glauben. (Seite 141)

“Ein Sprichwort heißt: Alles, was dir einmal passiert, passiert möglicherweise nie wieder. Aber alles, was zweimal passiert, wird sicher auch ein drittes Mal passieren.” (Seite 162)

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